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 Nach einer längeren Pause meldet sich die Winterthurer Reihe «Don’t Forget
  The Poets» wieder live in der ESSE Musicbar zurück. Dieser erste Konzert-
 Abend der Serie 2027 widmet sich einer Gallions-Figur des Jazz: John Coltr
 ane!\nAm 23. September 2026 wäre John William Coltrane 100 Jahre alt gewor
 den. Kein anderer Saxophonist hat den Jazz so radikal weitergedacht wie er
 : vom Hard Bop über die modale Revolution bis zum spirituellen Aufbruch de
 s Free Jazz.\nMit seinen Alben «Giant Steps»\, «My Favorite Things» und se
 inem Meisterwerk «A Love Supreme» hat Coltrane das Vokabular der Improvisa
 tion für immer verändert. An diesem Konzertabend wird er und seine Musik m
 it einem Quartett gewürdigt – als Hommage an einen der grössten Poeten des
  Saxophons.\nChristian Münchinger (ts)\, Marcel Thomi (p)\, Andreas Zitz (
 db)\, tba (dr)\nhttps://www.dont-forget-the-poets.ch\n\nJohn William Coltr
 ane (23. September 1926 – 17. Juli 1967)\nJohn William Coltrane wurde am 2
 3. September 1926 in Hamlet\, North Carolina\, geboren und wuchs im nahen 
 High Point auf\, in einer Familie mit tiefen Wurzeln in der afroamerikanis
 chen Kirche – sein Vater war Schneider\, sein Grossvater Prediger (Smithso
 nian Music\, Boston Symphony Orchestra). Als er zwölf Jahre alt war\, star
 ben Vater und Grossvater innerhalb kurzer Zeit\, und Musik wurde für ihn z
 um Anker: Er lernte zunächst Klarinette\, dann Altsaxophon.\n1943 zog er n
 ach Philadelphia\, tauchte in die dortige Jazzszene ein und studierte an d
 er Ornstein School of Music. Nach einem Einsatz bei der US Navy – unter an
 derem als Bandmusiker in Hawaii – gab er 1945 sein professionelles Debüt i
 n einer Cocktailbar in Philadelphia. In den folgenden Jahren tourte er unt
 er anderem mit Eddie „Cleanhead“ Vinson und wechselte spätestens in Dizzy 
 Gillespies Band (1949–1951) endgültig zum Tenorsaxophon\, das zu seinem Ma
 rkenzeichen wurde. Es folgten Stationen bei Johnny Hodges und Earl Bostic\
 , bevor Miles Davis ihn 1955 in sein legendäres erstes Quintett holte.\n19
 57 überwand Coltrane seine Heroin- und Alkoholsucht in einem tiefen spirit
 uellen Erweckungserlebnis – ein Wendepunkt\, der seine Musik von da an prä
 gen sollte. Im selben Jahr nahm er sein Blue-Note-Album «Blue Train» auf u
 nd spielte kurze Zeit mit Thelonious Monk\, bevor er zu Miles Davis zurück
 kehrte und als Tenorsaxophonist massgeblich an «Kind of Blue» (1959) mitwi
 rkte – einem der einflussreichsten Alben der Jazzgeschichte und Wegbereite
 r des modalen Jazz (Coltrane Jazz Fest). Mit «Giant Steps» (aufgenommen 19
 59\, veröffentlicht 1960 bei Atlantic) setzte er als Bandleader einen neue
 n harmonischen Massstab – die berühmten „Coltrane Changes“.\n1960 gründete
  er sein eigenes Quartett und formte wenig später mit dem Pianisten McCoy 
 Tyner\, dem Bassisten Jimmy Garrison und dem Schlagzeuger Elvin Jones jene
  Besetzung\, die als „Classic Quartet“ in die Jazzgeschichte einging. Mit 
 Alben wie «My Favorite Things» entwickelte er einen unverkennbaren\, hypno
 tisch-modalen Stil\, der auch das Sopransaxophon in den Vordergrund rückte
 . Sein Opus magnum entstand am 9. Dezember 1964: die viersätzige Suite «A 
 Love Supreme» – ein spirituelles Bekenntnis\, das 1965 veröffentlicht wurd
 e und ihm unter anderem die Auszeichnung „Jazzman of the Year“ des Down Be
 at Magazine einbrachte.\nIn seinen letzten Lebensjahren trieb Coltrane die
  musikalische Sprache weiter an ihre Grenzen und wurde zu einer der zentra
 len Figuren des Free Jazz\, mit Alben wie «Ascension» und «Meditations» (W
 ikipedia). Am 17. Juli 1967 starb er in Huntington\, New York\, im Alter v
 on nur 40 Jahren an Leberkrebs.\nTrotz einer eigentlichen Solokarriere von
  nur rund zwölf Jahren gilt John Coltrane als einer der einflussreichsten 
 Musiker des 20. Jahrhunderts: Sein Weg vom Bebop über den modalen Jazz bis
  zum Free Jazz hat Generationen von Musikerinnen und Musikern geprägt – un
 d seine Suche nach Transzendenz durch Musik macht ihn zu einem der grossen
  Poeten des Jazz.
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SUMMARY:«Trane at 100» – The Music of John Coltrane
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